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High Heels – die Waffen einer Frau
Richten wir unsere Aufmerksamkeit heute auf eine weitere laszive Waffe aus dem Gefechstarsenal der Frauen - den High Heels.
Wie schon die Seidenstrümpfe sind auch diese mode-architektonischen Meisterwerke Auslöser von Fantasien bei zahlreichen Männern und Katalysator des Selbstwertes für die Frauen, die dieses Schuhwerk genussvoll tragen.

Abgesehen von dem offensichtlichen Effekt der Beinverlängerung, spielt sich im Kopf der für diesen Reiz empfänglichen Männer ein archetypischer Film ab: Das zu „erlegende“ Objekt der Begierde präsentiert sich zum einen selbstbewusst durch die erotische Wirkung der anmutig dargebotenen Fesseln oder - je nach vervollständigendem Outfit - gar des ganzen Körpers, zum anderen provokant verlockend durch die Botschaft „Nimm mich, denn ich kann und werde nicht fortlaufen!”
Denn allenfalls ein behutsam graziler Gang, der durch das aufreizende Wiegen des Beckens noch in seiner verführerischen Wirkung verstärkt wird, ist in diesen Schuhen möglich. Und genau darin liegt der Reiz. Zu locken, sich zu präsentieren - ja geradezu aufdringlich darzubieten - ohne dabei vulgär zu wirken, sondern eher den Fokus des Begehrens von den üblichen Primärmerkmalen auf ein anderes Niveau zu heben.
Gleichzeitig signalisiert die Trägerin dieser Schuhe aber auch „Behandle mich gut, denn sonst könnte ich mit meinen Absätzen einiges Unheil anrichten ...“ So gelingt ihr der subtile Spagat zwischen Hingabe und Dominanz. Eine Machtkomponente, die für viele Männer einen ganz besonderen Kick bedeutet. Denn gerade in dem Wechselspiel zwischen Anziehung und Abstoßung liegt eine archaische Kraft, die niemals ihre Wirkung verlieren wird.
Was liegt also näher, dass sich die Frauen zu ihrer Weiblichkeit bekennen und das Selbstbewusstsein aufbringen, vermöge der High Heels einen weiteren Aspekt der Sinnlichkeit zu nutzen? Leider hat die Emanzipationsbewegung da viel Unheil angerichtet, und - mal ehrlich - ich möchte den Mann sehen, der von dem „Flodders-Look“ der Lila-Fraktion sexuell angetörnt wird!

Nein, ich denke, Frauen und Männer sollten sich auf die vitalen Urkräfte besinnen, die so viel Spaß im Leben bereiten können und sich nicht von moralisch empörten Fetteln vom lustvoll-rechtem Weg abbringen lassen!
In diesem Sinne bitte ich die Frauen, seduktiv voranzuschreiten - wenn auch nur in kleinen Schritten, wir Männer werden euch begierig folgen!
Mit schmunzelnden Grüßen,
Ihr Matthias Kayser
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