|
Das erotische Vlies
Für die meisten Männer bestehen die primären erotischen Attribute einer Frau aus Busen, Po und Venusdelta. Auch die Augen, der Mund und Haare werden oft genannt. Die Frauen dagegen schauen gerne auf Po, Körpergröße und Muskeln. Außerdem auf Hände und Lippen. Aber gibt es da noch etwas anderes? Ein Merkmal, das nicht nur bei Frauen, sondern auch Männern nicht nur wichtig ist, sondern zudem das größte Organ des menschlichen Körpers? Besonders Frauen sind seit Jahrtausenden darauf bedacht, dieses Organ möglichst lange in einem geschmeidigen und ansprechenden Zustand zu erhalten – ich spreche von der Haut!
Schon früher war die Haut einer Frau für mich ein entscheidender Faktor, ob ich sie attraktiv und sinnlich finde. Dabei spielt die Farbe keine Rolle; blaß oder gebräunt, dass ist nicht das Entscheidende. Eher schon, wie sie sich anfühlt. Und so sollte die Haut optimalerweise sein: seidig und weich, obendrein noch appetitlich duftend! Wobei ich nicht den Geruch von Parfüm meine, sondern den eigenen Körperduft! Zusätzlich kann ein zarter Flaum von feinsten Härchen den Eindruck der gern zitierten „Pfirsichhaut“ durchaus steigern! Und nun habe ich diese Frau kennen gelernt! Ihre Haut ist sagenhaft, beinahe unbeschreiblich! Zum Glück nur „beinahe“, denn so kommen Sie in die Lage, einen Eindruck von diesem Wunder zu bekommen. Die Haut dieser im wahrsten Sinne des Wortes „zauberhaften“ Frau ist von so atemberaubender Seidigkeit und Weichheit, dass meine Hände nicht von ihr lassen können und davon geradezu magisch angezogen werden. Abends beim Einschlafen streichle ich ihren Rücken, und wenn ich schließlich in Morpheus‘ Reich entschwinde, ruht eine Hand auf ihrer Hüfte, der Pobacke oder an ihrem Venusdelta. Wache ich morgens auf, so geht meine Hand wie von allein erneut auf die Pirsch; bin ich süchtig nach dieser Haut? JA! Noch dazu verströmt sie einen so zarten und sinnlichen Duft, dass ich bei jeder sich bietenden Gelegenheit an ihr schnuppere, am liebsten von oben bis unten. Dabei duftet sie faszinierenderweise an einigen Stellen anders – besonders! Im Venusdelta empfängt mich ein zartes Aroma von Krabben und Vanille, und aus irgendeinem mysteriösem Grund rieche ich diesen speziellen Duft auch hinter ihren Ohren, wenn sie Lust auf Sex hat! Wobei der Geruch hinter jedem Ohr ein wenig anders ist! Die Haut ihres Bauches und Rückens verströmt ebenfalls Vanillepheromone, unterlegt mit dem Duft ihres Duschgels. Das Dekolleté duftet sehr ähnlich, nur zarter und leichter, der Duft ihrer Brüste und die samtweiche Haut umschmeicheln meine Nase so lieblich, elektrisieren meine Fingerspitzen dermaßen unwiderstehlich, dass ich beinahe jedes Mal meine Augen schließe und ich einfach nur schuppern und fühlen möchte. Kann man diese Begierde schon einen Fetisch nennen? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich Brüste und Po, die dergestalt appetitlich „bekleidet“ sind, ungleich erotischer finde, als wenn sich die Haut so klebrig wie der erkaltete Überzug von Pudding oder spröde wie Pergamentpapier präsentieren würde!
Ich denke, dass es den Frauen da nicht anders geht. Auch sie finden sicherlich einen zarten, glatten Po und Brustmuskeln, die unter samtweicher Haut schlummern, appetitlicher als wenn diese unter welkem und muffig riechendem Leder ihr Dasein fristen müssten!
Ich hoffe, Sie haben einen Eindruck und ein paar Anregungen bekommen, Ihre Haut und die Haut ihres Partners neu zu betrachten und – falls erforderlich – etwas für die seduktive Wirkung des „Vlieses“ zu tun. Wie wäre es zum Beispiel mit einer schönen Ganzkörpermassage mit einer sinnlich duftenden Creme oder einem schönen Öl? Unschwer zu erahnen, dass solch eine Massage anschließend in eine schöne Verführung ausartet, oder? Ich habe damit jedenfalls schon sehr erotische Momente erleben dürfen!
Ist dies alles nun eine Liebeserklärung an meine geliebte Frau oder an die Haut gewesen? Ich brauche nicht lange zu überlegen, um beide Fragen mit „JA!“ zu beantworten! Und ich wünsche allen Leserinnen und Lesern, dass es ihnen genauso geht!
Bis zum nächsten Mal,
Ihr Matthias Kayser
|